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Die „Kleinen” im Sommer...

Der HPLC-Tipp 06/2009 von Dr. Stavros Kromidas, Saarbrücken

Liebe Leser,

wie in jedem Sommer werden wir uns auch heuer in den Monaten Juni-August mit kleinen, leicht „bekömmlichen” HPLC-Tipps beschäftigen. Im Juni- und im Juli-Tipp geht es um eine unerwartete Verschiebung der Retentionszeit, d.h. um eine, die ohne eine bewusste Veränderung seitens des Anwenders erfolgt ist, also: Es wurde keine längere/kürzere/dünnere Säule eingebaut oder die Flussrate geändert. Grundsätzlich liegt in einem solchen Fall eine Verschiebung der Retentionszeit an einer Änderung der Temperatur, der stationären Phase (d.h. „Chemie” der Oberfläche) und des Eluenten. Ungewollte Temperaturänderung stellt ein eher seltenes Problem dar, deswegen werden wir uns heute mit der stationären und im Juli mit der mobilen Phase befassen.

Veränderung der stationären Phase

Bemerkung

Es geht hier um eine Veränderung im Sinne der „Chemie”, d.h. nicht um eine Abnahme der Packungsqualität, die bei einer mehr oder weniger konstanten Retentionszeit zu einer Verschlechterung der Peakform (Peakverbreiterung, Tailing, Doppelpeaks) führen würde.

Einige Gründe